Burning out

Es ist nun eine Weile her, dass ich den letzten Eintrag geschrieben – geschweige denn gepostet habe. Ich bin durch meine Arbeit, aber auch mein privates Projekt ziemlich im Stress. In einem guten Monate ist es soweit, dann packe ich Koffer, fahre zum Flughafen und steige in den Flieger. Etwa 16 Stunden später werde ich in Thailand ankommen und mich noch 2 volle Tage auf das Kommende vorbereiten können. Dann ist ein weiteres Teilziel erreicht – zumindest hoffe ich, dass alles bis hierhin klappt! Dann mache ich ein ausgiebiges Nickerchen und Dr. S gibt hoffentlich sein Bestes. Dann beginnt eine weitere Phase: die Heilphase. Ich rechne damit, dass die ersten Tage sehr unangenehm werden, schmerzhaft und anstrengend. Falls ich den Blogs glauben darf, dann wird das auch etwa 10-14 Tage eine sehr intensive Zeit. Evtl. sehe ich den OP erneut, dann wird es hoffentlich etwas ruhiger, auch wenn es 3 mal am Tag weh tun wird(ja ja, das böse dehnen), aber dann habe ich den Ausflug bald hinter mir. Werde erleichtert und erschöpft die Heimreise antreten, mit dem Wissen, dass ich nun im Idealfall „nur“ noch die nächsten 3 Monate durchhalten muss, dann wird es einfacher – hoffentlich.
Wird mein Umfeld das verstehen? Werde ich die Chance haben in dieser teuer erkauften Freizeit wenigstens etwas zu genießen und zu reisen? 4 Monate nach der OP werde ich es wissen, dann geht es zurück an die Arbeit, vielleicht habe ich dann den letzten großen Meilenstein hinter mir. Von da ab sind es dann noch 2-8 Monate bis ein Zustand eintreten kann, den ich hoffentlich dann „normal“ nennen kann. Endlich nicht mehr morgens der Kontrollblick im Spiegel, endlich Bikini, endlich Sauna, schwimmen, tragen was und wann ich will, endlich ankommen und endlich fertig mit dem langen Weg. Oder sollte ich sagen, endlich verlasse ich den Outdoor Store, habe die unglaubliche Zeche für die Ausrüstung bezahlt und endlich kann ich mich auf den Weg machen und los wandern? ;-)
Einen schönen Start in die Woche!

 

Über Maya

Hallo ich bin Maya, um genau zu sein bin ich das einerseits schon mein ganzes Leben und dann wiederrum erst seit März 2012. Ich will hier meine Erfahrungen niederschreiben und meinen Weg beschreiben, den ich gerade gehe. Zu Beginn meiner Suche, hatte ich viele Fragen, was andere Denken, was sie fühlen und was sie antreibt. Mir tat es gut, von anderen zu lesen und mir tat es gut so zu merken, dass ich nicht alleine bin. Leider gibt es nicht viele schöne Blogs, die meisten sind recht kurz oder an vielen Stellen oberflächlich oder einseitig. Ich versuche hier auch objektiv zu berichten und hoffe, dass ich damit anderen betroffenen Menschen helfen kann. Mehr über mich findet ihr auf der Seite "Über mich..."
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