Der Blick in den Spiegel

Ich hatte mir vor der FFS viele Gedanken gemacht. Eine sagte mir mal, manchmal würde sie im Spiegel ihr altes Gesicht sehen. Ich hatte fast Angst davor, allerdings war ich mir auch sehr bewusst was ich nicht mehr haben will. Ich sehe im Spiegel nun Maya und sonst nichts mehr. Klar ein paar Narben, aber die heilen gut. Abgesehen von einem kleinen Problem am Hals sieht es auch gut aus. Wegen diesem Problem hatte ich diese Woche aber etwas Panik. Noch eine (Nach)OP steht im Raum. Dazu kam dann noch das Dr. Kim in Korea gerne 2 Monate Abstand zur SRS haben will, was auch nicht so einfach ist und zudem 3 mal Langstrecke fliegen nach der SRS nach sich ziehen würde. Ich freunde mich im Moment damit an, dass ich also noch mal ein paar 1000 Euro drauf legen muss und noch ein paar Tage mehr ausfalle. Dafür bringe ich vielleicht die Stimm (Nach)OP schon vor der SRS hinter mich. 10 Tage Korea und dann noch etwa 3 Wochen Stimmeruhe, soweit es eben geht.

Es ist ein heftiges Programm, aber ich halte es einfach nicht länger aus, will nicht noch länger warten. Ich spüre den Druck, an den Fronten, aber ich hoffe das Beste, vor allem das mein Leben abseits dieser Transthemen nicht allzu großen Schaden dadurch nimmt. Irgendwann kann ich sicher an einem Strand liegen und erinnere mich vielleicht noch nur noch düster an all diese Probleme. Insgeheim hoffe ich natürlich, dass ich 2017 schon an diesem Strand liegen kann.

Ich fühle mich allerdings gerade schon wie an einem Strand, einem tropischen, nur trage ich ein Kostüm und jede Bewegung führt dazu, dass ich merke wie feucht die Luft ist und wie leicht ich ins Schwitzen gerate. Irgendwie kein Wetter für mich, aber ich freue mich trotzdem schon auf das „erste Mal“ Sauna.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

Über Maya

Hallo ich bin Maya, um genau zu sein bin ich das einerseits schon mein ganzes Leben und dann wiederrum erst seit März 2012. Ich will hier meine Erfahrungen niederschreiben und meinen Weg beschreiben, den ich gerade gehe. Zu Beginn meiner Suche, hatte ich viele Fragen, was andere Denken, was sie fühlen und was sie antreibt. Mir tat es gut, von anderen zu lesen und mir tat es gut so zu merken, dass ich nicht alleine bin. Leider gibt es nicht viele schöne Blogs, die meisten sind recht kurz oder an vielen Stellen oberflächlich oder einseitig. Ich versuche hier auch objektiv zu berichten und hoffe, dass ich damit anderen betroffenen Menschen helfen kann. Mehr über mich findet ihr auf der Seite "Über mich..."
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