Der Tag danach oder der erste Tag

Ich muss zugeben ich bin schon ruhiger in ein Wochenende gestartet. Am letzten Wochenende kamen doch immer wieder Gedanken hoch, wie es wohl sein wird. Zunächst war ich einige Zeit Krank und zum anderen gibt es ja nun die eine oder andere Veränderung. Bei der einen Sache ist es einfach, nach dem Motto Tarnen-Täuschen-Zuschlagen, habe ich mir einfach meine alten Blusen (exakt diese) eine Nummer größer gekauft, es sieht zwar an der Taille etwas weit aus, dafür fällt nicht auf, dass ein Stockwerk höher angebaut wurde – durchaus noch ausbaufähig. ;)

Die andere Sache, die mir mehr „zu schaffen“ machte, war das Thema Gesicht. Zu meiner Erleichterung reichen vier Wochen für die meisten kurzen Kundenbekanntschaften, um einige Veränderungen  durchzubekommen unter der Kategorie „Die-war-wohl-beim-Friseur“. Ich bin eben eine Frau, die können laufend anders aussehen – für das Männerhirn einfach zu viel. Wichtig war an der Stelle glaube ich nicht das ganze Styling auf einmal zu verändern, da sonst etwas zum „festmachen“ fehlt.

Etwas komplizierte wurde es im Gespräch mit einer Frau dort, mit der ich schon mehr zu tun hatte, allerdings zog da eher ein Lächeln auf, als sie etwas merke. Ufff, das waren die ersten Minuten, das Mittagessen mit den Kollegen war dann noch eine weitere Herausforderung. Ich beschreibe das Verhalten am besten so: Abstand haltend. Es passiert eben nicht alle Tage, dass jemand einige Wochen krank ist und völlig anders zurückkommt.

Bei einem Gespräch mit einem Kollegen – ich saß ihm gegenüber- blieben mit einem Mal seine Augen an meiner Stirn haften. Er starrte regelrecht auf meine Narbe, die leider am Haaransatz zu erkennen ist,  damit muss ich wohl noch eine Weile leben. Ich hoffe die Narbe wird bald weniger auffällig.

Zum Gesundheitszustand gerade vielleicht noch ein Update: Gegen Abend stellen sich im Moment regelmäßig Schmerzen ein, abgesehen davon das es rund um die Augen bei Berührung unangenehm ist, ist es extrem unangenehm, wenn etwas an der Stelle zieht oder drückt wo die kleinen Endotinse sitzen. Gegen Abend habe ich also öfter mal ein Gefühl, dass ich am besten mit Kopfschmerzen vergleichen kann. Es ist aber alles erträglich. Ich hoffe es wird kein Dauerzustand.

Ich wünsche einen guten Start in die Woche.

Über Maya

Hallo ich bin Maya, um genau zu sein bin ich das einerseits schon mein ganzes Leben und dann wiederrum erst seit März 2012. Ich will hier meine Erfahrungen niederschreiben und meinen Weg beschreiben, den ich gerade gehe. Zu Beginn meiner Suche, hatte ich viele Fragen, was andere Denken, was sie fühlen und was sie antreibt. Mir tat es gut, von anderen zu lesen und mir tat es gut so zu merken, dass ich nicht alleine bin. Leider gibt es nicht viele schöne Blogs, die meisten sind recht kurz oder an vielen Stellen oberflächlich oder einseitig. Ich versuche hier auch objektiv zu berichten und hoffe, dass ich damit anderen betroffenen Menschen helfen kann. Mehr über mich findet ihr auf der Seite "Über mich..."
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