War irgendwie klar…

Trotzdem falle ich aus den Wolken, als ich höre, dass der MDK und damit meine Krankenkasse die  Nadelepilationsbehandlung (zunächst) ablehnen. Ich denke, dass schlimme war, dass ich wieder glaubte in ein Loch zu fallen. Ich hatte doch schon geplant und überlegt wie ich diese Übergangzeit verbringen kann und vor allem kurz halten kann. Dabei weiß ich nur zu gut: Erstens es kommt anders und zweitens als man denkt.

Es ist schwer immer wieder akzeptieren zu müssen, dass andere Personen das Tempo vorgeben und so den Leidensweg eher verlängern. Ich glaube ein Mensch, der diesen Weg bewusst und aktiv beschritten hat, weißt sehr viele Qualitäten auf, vor allem lernt man seine verborgenen Stärken kennen.

Der Widerspruch zur Ablehnung ist noch in Arbeit, aber wichtig ist hier nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Ich versuche mir dies auch zu sagen, wenn es um das Thema Hormone geht. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wann es losgeht. Ich hoffe natürlich bald, aber auch hier ist der Notfallplan eben: Dann muss ich eben irgendwie Urlaub von mir selber machen, besser als durchzudrehen allemal.

Besonders demotivierend waren in den letzten Wochen meine Besuche auf dem Arbeitsamt, keine schöne Aussicht in den Arbeitslosengeld II Mist reinzukommen. Allerdings ist da auch noch nichts in Stein gemeißelt, doch ich vermute, den August muss ich so überbrücken.

Sonst bin ich gut eingespannt, viele Arztbesuche, viel Chaos das beseitigt werden muss aus der Prüfungszeit und eine Menge Deichmann Schuhe die eingetragen werden wollen. Blasen hatte ich sonst nie, doch offenbar muss ich mich mit diesem kleinen neuen Problem abfinden, gibt auch schlimmeres.

Ach und… so langsam habe ich mich bei der ganzen Verwandtschaft geoutet, etwas das ich mir eben auch für die Zeit nach den Prüfungen vorgenommen habe. Hier muss ich immer wieder feststellen, dass Offenheit dankend angenommen wird und es sind schöne Gespräche mit teilweise lustigen Fragen, die da zu Stande kommen. :-)

Über Maya

Hallo ich bin Maya, um genau zu sein bin ich das einerseits schon mein ganzes Leben und dann wiederrum erst seit März 2012. Ich will hier meine Erfahrungen niederschreiben und meinen Weg beschreiben, den ich gerade gehe. Zu Beginn meiner Suche, hatte ich viele Fragen, was andere Denken, was sie fühlen und was sie antreibt. Mir tat es gut, von anderen zu lesen und mir tat es gut so zu merken, dass ich nicht alleine bin. Leider gibt es nicht viele schöne Blogs, die meisten sind recht kurz oder an vielen Stellen oberflächlich oder einseitig. Ich versuche hier auch objektiv zu berichten und hoffe, dass ich damit anderen betroffenen Menschen helfen kann. Mehr über mich findet ihr auf der Seite "Über mich..."
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