Frust

Zurzeit liegen ein paar Beiträge hier, die ich noch nicht veröffentlicht habe, aber da mir das täglich Dehnen die Laune an so ziemlich allem verdirbt, habe ich beschlossen auch hier Druck weg zu nehmen. Ich hab bis hier hin alles überstanden, aber die tägliche Pflege treibt mich so langsam in den Wahnsinn, insbesondere dann, wenn ich daran denke, dass ich bald wieder arbeiten muss und dann nicht mal eben 2 oder 3 Stunden dranhängen kann! Ich denke darüber nach mich krankschreiben zu lassen oder die Folter aufzugeben, beides fällt mir schwer.
Ich frage mich nur noch warum ich diese tägliche Folter betreibe? Für einen Kerl in ferner Zukunft, der nach 2 Minuten schnaubend über mir zusammensackt und fragt wie es war? Bisher kann die neue Hardware nicht durch positive Eigenschaften in dieser Beziehung überzeugen, noch mich irgendwie begeistern. Auch nicht förderlich sind alte Bekannte, die einen langen und steinigen Weg mit wenigen Worten negieren und 3 Jahre Leid und Schmerz binnen Sekunden zu einem sinnlosen Unterfangen transformieren. Diesen Menschen zeige ich nun die rote Karte, ich löse mich von Balast. Ich habe echt keine Lust mehr und kämpfe täglich mit mir den gleichen Kampf. Es sind bald 4 Monate meines Lebens die ich nur damit verbracht habe (und ein paar Computerspielen). Ich denke auf letzteres ziehe ich mich nun auch wieder zurück. Vielleicht liefere ich noch etwas nach, aber im Moment fehlt mir einfach die Energie. Ich habe überlegt den Blog zu schließen, aber auch diese Durststrecke werde ich noch durchstehen.

 

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Long Journey

Es ist unglaublich, die letzten Tage zogen nur so vorbei, auch das Einsteigen in den Flieger löste keine Panik aus. Ich habe keine Zweifel gespürt. Im Flieger sah ich mich im Spiegel, will ich es wirklich, ein Lächeln bildete sich. Ich bin zwar müde und einige Toiletten jagen mir Schrecken ein, aber davon allein kann ich mich selbstverständlich nicht leiten lassen.
Ich erinnere mich, wie der Countdown auf meinem Handy eine unglaubliche Zahl an Tagen zeigte und nun kann ich die Tage mit den Fingern einer Hand abzählen. Es war ein sehr intensives Jahr und nun wird es 2016 langsam ein Ende nehmen mit den ganzen kraftaufwendigen Ops. Ich hoffe alles wird gut, auch ohne Nachops und große Komplikationen. Ich werde wie damals bei der Brust eine unglaubliche Erleichterung spüren – hoffentlich überdeckt diese auch diesmal die Schmerzen. ;-)
Die Zeit nach der OP wird mir viel abverlangen, aber nach und nach auch immer mehr bieten. Einiges wird sicher schwer sein, aber schließlich werden ganz neue Optionen greifbar.
Ich freue mich.

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Burning out

Es ist nun eine Weile her, dass ich den letzten Eintrag geschrieben – geschweige denn gepostet habe. Ich bin durch meine Arbeit, aber auch mein privates Projekt ziemlich im Stress. In einem guten Monate ist es soweit, dann packe ich Koffer, fahre zum Flughafen und steige in den Flieger. Etwa 16 Stunden später werde ich in Thailand ankommen und mich noch 2 volle Tage auf das Kommende vorbereiten können. Dann ist ein weiteres Teilziel erreicht – zumindest hoffe ich, dass alles bis hierhin klappt! Dann mache ich ein ausgiebiges Nickerchen und Dr. S gibt hoffentlich sein Bestes. Dann beginnt eine weitere Phase: die Heilphase. Ich rechne damit, dass die ersten Tage sehr unangenehm werden, schmerzhaft und anstrengend. Falls ich den Blogs glauben darf, dann wird das auch etwa 10-14 Tage eine sehr intensive Zeit. Evtl. sehe ich den OP erneut, dann wird es hoffentlich etwas ruhiger, auch wenn es 3 mal am Tag weh tun wird(ja ja, das böse dehnen), aber dann habe ich den Ausflug bald hinter mir. Werde erleichtert und erschöpft die Heimreise antreten, mit dem Wissen, dass ich nun im Idealfall „nur“ noch die nächsten 3 Monate durchhalten muss, dann wird es einfacher – hoffentlich.
Wird mein Umfeld das verstehen? Werde ich die Chance haben in dieser teuer erkauften Freizeit wenigstens etwas zu genießen und zu reisen? 4 Monate nach der OP werde ich es wissen, dann geht es zurück an die Arbeit, vielleicht habe ich dann den letzten großen Meilenstein hinter mir. Von da ab sind es dann noch 2-8 Monate bis ein Zustand eintreten kann, den ich hoffentlich dann „normal“ nennen kann. Endlich nicht mehr morgens der Kontrollblick im Spiegel, endlich Bikini, endlich Sauna, schwimmen, tragen was und wann ich will, endlich ankommen und endlich fertig mit dem langen Weg. Oder sollte ich sagen, endlich verlasse ich den Outdoor Store, habe die unglaubliche Zeche für die Ausrüstung bezahlt und endlich kann ich mich auf den Weg machen und los wandern? ;-)
Einen schönen Start in die Woche!

 

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Bad Voice Day

Heute klingt meine Stimme nicht gut, ich kann nicht laut sprechen und insgesamt gedämpft, insbesondere die Höhe. Meine kleine Handyapp – ob sie wirklich ein Segen ist(?) – bestätigt mir auch sogleich den gefühlten Eindruck mit harten Zahlen (Playstore: Stimmanalyse). Mein Durchschnitt liegt da, wo er mit Konzentration vor der Op lag, aber immer noch gute 40 Hz von der so wichtigen Grenze weg und damit ist das Urteil der App hart: männlich.

Ich hoffe mein Alltag macht das Ziel nicht unmöglich, aber solche Tage sind immer extrem bitter und belasten mich. Sie kommen immer mal wieder, jedoch kann ich meist davon ausgehen, dass ich am folgenden Tag besser klar komme. Ich weiß, dass ich bei jedem Telefonat so und schlimmer am anderen Ende klinge, will am liebsten gar nicht reden, muss aber doch… da will ich einfach zurück ins Bett. Auch solche Tage gibt es eben. ;-)

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Wie sollte es anders sein…

Es ist immer noch alles eng getaktet, vor allem meine Wochenenden sind immer gut beplant. Der letzte Blogbeitrag bleibt in der Schublade, ich habe mich sehr über ein Fremdouting geärgert – Arbeit. Es gibt aber auch erfreuliches, zunächst ging es etwas enttäuschend zurück mit der Stimme, ich musste einfach zu viel reden, doch jetzt zeigt sich nach und nach eine Erhöhung und das Schönste ist, ich bin nicht mehr so heftig heiser wie ich es vor der OP war. Ich bin auch durchweg höher als vorher. Wenn ich spreche lande ich mindestens klar im indifferenten Frequenzbereich, was vorher nur mit Konzentration möglich war. Ich bin zuversichtlich, dass ich im Laufe des Heiljahres tatsächlich die avisierten 205Hz Sprechtonlage erreiche, wohlgemerkt unkonzentriert und einfach so. Etwas schwierig oder unmöglich in den Alltag einzubetten, sind die Übungseinheiten. Meist schaffe ich es nur 2 oder 3 mal, statt 4 mal am Tag den Übungssatz zu machen. Ansonsten hat die Stimme schon eine heftige Magenverstimmung und eine Erkältung gut überstanden.
Parallel geht es natürlich weiter: Thailand steht an! Zum Heilen sind meinerseits neben den obligatorischen 30 Tagen noch 2-3 eher eingeschränkte Wochen geplant, das wird wohl dauern, bis es halbwegs schmerzfrei durch den Alltag geht. Insgesamt habe ich vor mich 1 ½ Monate arbeitsunfähig schreiben zu lassen, dann folgen 2 ½ Monate in Form von Urlaub, weil ich sicher bin, das 3 „Trainingseinheiten“ dieser Sorte sich nicht mit meiner Arbeit verbinden lassen. Ich gehe auch davon aus, dass es Kraft kosten wird, ich viel Schlaf und angenehme Ablenkung brauche.
Ich freue mich also auf den Sommer, hoffe auf sorgloses Bikini tragen, viel Sonne, Tage am See, schöne Abende in Berlin, Zeit mit meinen Freunden und die eine oder andere kleine Reise und natürlich, dass die Schmerzen meinen Alltag nicht bestimmen. :-)
Zumindest die Bahncard 50 habe ich mir schon mal organisiert und das notwendige Sabbatical ist auch in die Wege geleitet. Ich denke nun öfter mal über die bevorstehende OP nach, fest steht, die alte Hardware hat mit den Hormonen ihren Sinn noch mehr eingebüßt und jeden morgen nervt es zu kontrollieren, ob etwas zu sehen ist. Es wird wahrscheinlich ähnlich erleichternd sein, wie mit der Brust, die Gedanken die mich damals jeden Morgen beschäftigt haben, sind heute kein Thema mehr. Ich muss nicht mehr überlegen, welches Kleid ich tragen kann und welches nicht, weil der BH nun kein Pflichtstück mehr ist. ;-)
Ich wünsche allen einen guten Start in die Woche.

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Ein Blick zurück

Ich erinnere mich noch wie ich im Januar mit dem Gedanken doch eine FFS zu machen gehadert habe. Das schlimmste war am Ende die Aufregung davor, die unangenehme Narkose und vielleicht ein kleines Problem im Halsbereich, sonst super glücklich und zufrieden. Doch eigentlich dachte ich auch, dass dies das erste auf meiner Jahresagenda ist, doch es wurde Nummer 2, erst einmal kam der Brustexpander im Mai. Ein Ding, dass mich sehr glücklich gemacht hat, aber mich auch über Monate (eigentlich nur mit kleinen Pausen bis Oktober) um einen ruhigen Nachtschlaf gebracht hat. Neben den privaten Projekten ging es auch beruflich spannend weiter – mal in die Schweiz.
Alles sehr stressig, vorher gab es aber noch Brust Teil 2, völlig ausgepowert landete ich diesmal auf dem Tisch. Trotzdem blieb ich bei meinem Plan: November bzw. dann im Dezember Stimm OP „nochmal neu“. Nun sitze ich hier in einem Café in Seoul, war mal an der Grenze zu Nordkorea, habe viel von Seoul gesehen, trotz Schonprogramm. Ich bin froh, dass zumindest die Brust Ruhe gibt und hoffe, dass dies auch bald für die Baustelle Stimme gilt.
Hätte mir das jemand am 31.12.2014 gesagt hätte ich gesagt er spinnt. Verrückt was so ein Jahr an Veränderungen bringen kann. Nun freue ich mich auf ein paar ruhigere Tage Zuhause und natürlich auf meine neue Stimme.
Da fällt mir ein, dass ich eigentlich auch mal wieder ein Bild einbauen wollte… :-D

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Meine (zweite) Stimm-OP

Ich habe es also gemacht. Es war wirklich eine lange Reise aber am 14.12. kam ich dann in Seoul an. Der Pick-up Service der Klinik hatte mich eingesammelt und beim Hotel abgesetzt. Mein Hotel liegt auch mitten in „der Straße“, eigentlich jedes Haus eine Schönheitsklinik – schon verrückt.
Der erste Tag war dann auch eher ereignislos, da ich erst etwas Schlaf nachzuholen hatte. Am zweiten Tag war das Vorgespräch. Ich hatte hier große Sorge, dass eine weitere OP nicht möglich sein könnte oder zu viele Einschränkungen nach sich ziehen würde. Die Untersuchung war sehr umfassend, doch zunächst sah sich Dr. Kim das Ganze mal selber an und erzählte etwas zu seiner Technik.

Der wesentliche Unterschied ist, dass er permanente Fäden verwendet und nicht nur einfach die Schleimhaut entfernt und dann die Stimmbänder vernäht. Er erhöht damit auch dauerhaft die Spannung der Stimmlippen. Ein Punkt der mir große Sorgen bereitet hat, war die Tatsache, dass durch das vernähen eine Luftverwirblung entstanden ist und ich dadurch einen Druck beim sprechen spüre, es also anstrengend ist und zum anderen meine Stimmlippen sehr schnell austrocknen. Dieses Problem umgeht er dadurch, dass er Gewebe von unterhalb der Stimmlippen annäht, sodass die Luft leichter an dem neuen Hindernis vorbei kann. Insgesamt also überzeugend, weil durchdacht, aber er stellte auch fest, dass es natürlich erst einer Untersuchung bedarf, um zu sagen, ob ich nach einer weiteren OP überhaupt noch genug Stimmumfang habe.

Mit diesem etwas mulmigen Gefühl ging es nun in die Untersuchungen. Texte lesen, Laute machen, dabei wurde auch der Luftdruck gemessen, ebenso wie die Anspannung an Zungen- und Halsmuskulatur. Eben sehr gründlich, u.A. auch eine high-speed Aufnahme meiner Stimmlippen in Aktion. Mit all diesen Test und Daten (Bluttest, EKG usw.) ging es nun zurück, er erklärt alles sehr genau und schildert, was er denkt erreichen zu können. Ich bin überglücklich, als er sagt, dass wir die 200er Marke knacken werden und dass mit der Ruhestimme. Zur Info: ab 200Hz zählt die Stimme als eindeutig weiblich. Was auch interessant ist, ist die Tatsache, dass ich die 8-fache der üblichen Energie zum sprechen aufwenden muss. Nach einer Röntgenaufnahme bin ich dann auch fertig.
OP am nächsten Tag: Ich bin super pünktlich und nun doch etwas aufgeregt, aber nun ist es soweit. 1,5 Stunden später liege ich auf dem OP Tisch, beim aufwachen, muss ich mich konzentrieren keinen Mucks zu machen. Er hat mir dazu geraten, dies auch einen vollen Monat so zu belassen. Voll einsatzfähig wird meine Stimme erst in 3-6 Monaten sein und der Erhöhungseffekt ist irgendwo zwischen dem 2-3 Monat zu erwarten. Ich darf also gespannt sein. Die ersten beiden Tage waren etwas unangenehm, wegen einem rauen Gefühl im Hals zusätzlich zu dem erhöhten Schleimaufkommen.
Es würde mir so eine Last von den Schultern nehmen, wenn diesmal alles geklappt hat. Die Stimme ist für mich immer noch eine der schwersten Hürden, wo doch vor dem Abflug sogar die Angestellte bei meiner Bank meinte, sie könnte mich aufgrund meiner Stimme -trotz Outing im Gespräch- nicht telefonisch authentifizieren. Ich bin gespannt was die Bank auf meine Beschwerde schreibt, einfach frech.
Nun habe ich schon ein paar Tage hier in Korea verbracht, damit das nicht ganz ohne ein wenig Sightseeing abläuft, habe ich am Dienstag eine kleine Tour gebucht. Auch nicht ganz unspannend, es geht an die Grenze. Ein anderer Thrill als zu Fuß und per Taxi etwas den Stadtteil zu erkunden. ;-)
Ich hoffe dann, dass am 23. beim Check-up alles gut ist und ich mit einem Meilenstein mehr nach Hause reisen kann.

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Fragen die mir gestellt wurden zur Stimme

Es ist so, dass ich im Moment nicht viel poste, nun ergab es sich, dass ich ein paar Fragen zu dem Ergebnis „Stimme“ gestellt bekam.

Klingt die Stimme natürlich, kann ich sie frei modulieren (der berühmte Singsang)? Ja, nur werde ich im Verlaufe des Tages oder im Laufe eines längeren Gespräches heiser!

Kann ich immer noch sehr tief sprechen/lachen etc.? Nein, es klingt sehr künstlich und geht nicht mehr, das Lachen ist sehr schön und natürlich hoch. Allerdings bin ich lediglich im sogenannten indifferenten Bereich gelandet, was manchmal nicht ausreicht, gerade wenn ich angespannt oder stark abgelenkt bin.

Kann ich mich in einer Bar/Club mit jemandem verständigen? Die Lautstärke ist ein Problem. Ich habe wenig Kontrolle wie es dann klingt (meist lächerlich hoch und sehr brüchig) – Alles überhaupt nur durch intensives Training erreicht. Unterhalte ich mich in einer Bar oder einem vollen Restaurant kann das sehr anstrengend sein, ich meine wirklich anstrengend, außerdem werde ich dann schnell heiser. Im Club jemanden ins Ohr schreien, dass ich mal eben wo hin will wo es ruhiger ist, geht auch noch, aber lange Unterhaltungen schaffe ich so nicht mehr.

Kann ich singen? Ja, auch wenn ich am Anfang völlig neu lernen musste wo welcher Ton ist und die Töne gerade direkt nach der OP öfter mal gesprungen sind.

Warum noch eine OP? Nun, mit Konzentration und wenig sprechen habe ich eine sehr gute Stimme, das Problem ist die Heiserkeit und die Anstrengung die manchmal beim Sprechen und immer beim lauteren Sprechen aufkommt. Es ist unglaublich belastend, wenn ich mich fühle als ob ich gerade während eines Marathons versuche eine Unterhaltung zu führen.  Was auch nervt ist die Varianz in der Qualität in der Stimme, das heißt eben mal so und mal so. Ich kann nicht behaupten, dass es jeden Tag gut klingt, aber gegen Abend wird es schlechter. Insbesondere das Problem mit Gesprächen mit Hintergrundlautstärke ist da noch zu nennen. Die Messdaten legen außerdem nahe, dass die Stimmerhöhung nur unzureichend ist, ich bewege mich in einem Bereich von nur 30-40Hz Erhöhung, auch da erhoffe ich mir entweder ein konstantes Ergebnis oder sogar eine paar Hz mehr an Höhe. Was auch zu erwähnen ist, dass ich trotz intensiven Trainings immer noch einige hohe Töne nicht erreichen kann, die Präoperativ möglich waren.

Rein technisch gesehen, ist der Stimmlippenschluss im Moment nicht möglich, wegen einer winzigen Vernarbung an einer Stimmlippe, dieses Problem zusammen mit der Heiserkeit, vermutlich resultierend aus dem Druckgefühl beim Sprechen sind die Hauptgründe für die Nachop, ach so und die Prognose eines Sängerknötchens.

Kann ich eine Glottoplastik in Berlin empfehlen? Da ich wohl ein sehr passables Ergebnis haben soll und mir dies immer wieder alle sagen, kann ich das eher nicht, denn wenn weniger erreicht wird oder gar noch krassere Einschränkungen die Folge sind, dann ist es das nicht wert.

Generell kann ich sagen, lieber etwas sparen und warten und ein möglichst gutes Ergebnis anstreben. Es gibt noch genug Nebeneffekte, die das ganze Ergebnis verhageln können. Ich halte nichts davon, nur weil es besonders günstig ist oder irgendwer es irgendwie doch als Kassenleistung durchbringt, etwas zu machen. Es ist schade, wenn etwas gemacht wird, dass dann auf Grund von mangelnder Technik oder Erfahrung misslingt. Ich muss auch sagen, dass ich die deutsche Mentalität an dieser Stelle nicht mehr mag a la: „Wir machen das vorsichtig und wenn es nicht reicht dann operieren wir eben nochmal!“. Es ist eine Sache vorsichtig zu sein, aber eine andere 2 oder mehr OPs zu machen, wo nur eine nötig ist. Ich denke ich darf hier aus Erfahrung sprechen, jede OP ist irgendwie anstrengend und wenn es „nur“ wieder heißt im Job auszufallen. Ich übertrage das ganz analog auf das Thema GaOP, da wird auch immer von der zweiten „vor allem plastischen Korrektur OP“ gesprochen. Es ist einfach so, dass das angewandte OP Verfahren bedingt, dass eine zweite erforderlich ist. Ich kenne inzwischen Fälle, in denen mit Nichten plastische / optische Probleme im zweiten Lauf behoben wurden, eher funktionelle. An dieser Stelle werde ich skeptisch, denn es ist wohl auch anders möglich.

Ich habe am Anfang gedacht, die Stimme wird hier übernommen, die Technik erscheint mir sinnvoll, und nicht zu riskant/invasiv. Ich wusste um andere Experten auf dem Gebiet, aber dachte es muss ja nicht alles von mir gezahlt werden. Nun belasten mich die Folgen dieser Entscheidung und ich habe gelernt, wenn es einen ausgerufenen Experten gibt und man will eine OP machen, dann sollte man auch dorthin gehen. Bin ich bei einem Arzt und er bietet mir an etwas Zweites im selben Aufwasch zu erledigen, er ist aber kein Experte dafür, dann lehne ich besser ab. Es macht uns beide nicht glücklich. Klar muss irgendwer die erste sein, aber dann muss es für mich auch einen Grund geben. Nicht das Me-Too Konzept sondern innovativ muss es dann sein.

So, das war mal wieder ein langer Beitrag, ich hoffe auch hilfreich… ;-)

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Durchhalten

Ich sitze wieder im Zug, allerdings heute in der Schweiz, gerade ist der Akku wieder halbwegs voll, da hat mich der Alltag auch schon wieder. Die Nachuntersuchung der Brust ergab ein okay für Schwimmen und Reisen.

Klar kann ich noch nicht voll loslegen, aber bald! Dann kann ich hoffentlich auch wieder ganz uneingeschränkt normal  schlafen. Optisch bin ich zufrieden, alles am rechten Fleck und schön geformt, ich hoffe es bleibt so und die kleinen Ecken, die noch nicht perfekt sind, werden es noch. Nun noch eine Stunde im Zug dösen, dann heißt es an die Arbeit. Allen einen guten Start in die Woche.

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Ausgebrannt

Irgendwie fällt es mir im Moment schwer etwas zu schreiben. Es ist nicht so, dass es nicht vieles gäbe, aber es fehlt mir an der Energie. Ich spüre abends den Drang raus zu gehen, aber bin einfach nur noch müde. Ich bin mir gar nicht mal sicher, dass es nur psychisch ist. Vielleicht wirkt da auch die körperliche Erschöpfung nach.

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Gedanken rund um Korea

Kaum habe ich etwas Ruhe und das Thema Korea und damit Stimmop kommt wieder auf, werde ich unruhig. 8 Tage stumm in einer riesigen und fremden Stadt, anschließend 3 Wochen Urlaub und schweigen. Nach diesem stressigen Erlebnis ein Monat flüsternd durch die Arbeit kommen, was eine Herausforderung werden wird und im Anschluss irgendwie nebenbei wieder Logopädie starten. Schon alleine diese Aussichten wirken ein wenig ernüchternd. Klar, vielleicht funktioniert die Stimme schon nach 6 Wochen wieder halbwegs, aber besser mit den Vorgabezeiten rechnen.

Positiv ist, dass ich viel Zeit für mich haben werde. Der Ausflug ins Café zum plauschen wird in dieser Zeit schließlich wenig Sinn machen – zumal auch der Kaffee tabu ist… spätestens hier zieht es an der Stimmung. :-D

Klingt also extrem spaßig, davon abgesehen, dass die vollen 3 Monate jeder Rauch inakzeptabel ist, klingt nach (hoffentlich) viel Arbeit und viel Schlaf, da in Berlin das Nichtraucherschutz Gesetz für die meisten Mitbürger ebenfalls inakzeptabel ist.

Vor all dem freue ich mich aber erst mal auf 16 Stunden Flug hin und 20 Stunden zurück, rund um Weihnachten ist da eben nicht so viel Auswahl. :-/

In diesem Sinne starte ich notdürftig erholt in die neue und erste Arbeitswoche.

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Zucker(brot) und … ;-)

Ich habe zurzeit zu viele Dinge im und um den Kopf. Ich bin mit der Arbeit ziemlich ausgelastet und kam auch gar nicht auf den Gedanken Beiträge zu posten. Jedoch steht die zweite Brust OP nun an.

Die letzte Zeit war hart, nach der OP standen erst mal Tränen an, zu groß war die Last aus dem Alltag und die Anspannung vor der OP. Ich habe gemerkt, dass ich mich gar nicht mehr um mich gekümmert habe. Die ganze Zeit ging es nur um Anträge, Arbeit und den Alltag noch nebenher zu stemmen. Wie erschöpft ich war, wurde mir erst nach der OP klar. Langsam lädt der Akku wieder auf  und das Ergebnis sieht großartig aus, damit ist das Thema Brustaufbau also hoffentlich bald abgeschlossen – ich habe gelernt vorsichtig zu sein.

Entgegen meiner bisherigen Linie gab es nun was anderes. Ich wollte mal wieder raus. Warum also nicht gleich auf eine speziellere Party? Quasi Zuckerchen und auch das war wieder eine Herausforderung. Ich bin ziemlich stolz auf mich, weil ich auch hier wieder etwas versucht habe und es hat mir gefallen. :)

Trotzdem war es der rechte Zeitpunkt, etwas früher hätte ich es letztlich bereut,  aber das ist es eben, der ganze Weg braucht Geduld und Zeit.

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Die Stimme ist noch nicht ok

Das ich Ärger mit der Stimme habe, merken auch die Kollegen. Nun war ich in der Mittagspause und habe gesagt, dass ich deshalb noch mal ins Krankenhaus muss. Es ist immer eine Überlegung, ob ich so so etwas sage, aber im Idealfall soll es ja auch ein hörbarer Unterschied sein. Das erste was der Kollege geraten bzw. gefragt hat: „Und Stimme höher?“ (…) Ich muss mich dazu Umerziehen, dass dies nicht auf meine Situation beziehe, sondern eher auf die einer modernen Frau, die offenbar eine zu tiefe und mit Problemen behaftete Stimme hat. Trotzdem nagt es noch etwas. Mir ist klar: Eigentlich wissen sie nix, aber vielleicht doch?

Ich hoffe mal mein „Geheimnis“ bleibt auch weiter eins und ich hoffe im Moment das Dr. Kim, sein „Go“ gibt, dann werde ich bereits Mitte November wieder auf dem OP Tisch liegen und hoffentlich dieses Mal das letzte Mal wegen der Stimme.

In diesem Jahr warten noch zwei große Baustellen darauf abgeschlossen werden: Brust und Stimme, dann bleibt im nächsten Jahr nur noch die große letzte Baustelle. Ich hoffe so, dass es klappt.

Allen einen guten Wochenstart.

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Es gibt verschiedene Arten von einem harten Tag

Es gibt Tage an denen man vor Arbeit untergeht, aber am Abend auch etwas geschafft hat. Es gibt aber auch immer wieder Tage an denen man vielleicht nichts schaffen kann, weil es nur wenig gibt oder die Aufgabe es nicht zulässt. Ich kann solchen Tagen, wenn sie als Häufungspunkt auftreten nicht allzu viel abgewinnen.

Was ich noch schlimmer finde sind Tage an denen man bereits Abgeschlossenes noch einmal halbverdaut auf den Tisch bekommt. Das trifft im Arbeitsleben wie im privaten zu. Im Moment häufen sich solche Tage. Ich muss vieles eben noch einmal oder neu machen. Da ist es nicht hilfreich, dass der Hals eben auch noch ärger macht. Die Planung meines Korea Besuches bei Dr. Kim gestaltet sich ebenfalls kompliziert. Ich muss den Termin in eine unsichere berufliche Planung einbetten und dazu noch über eine bisher nicht geklärte Quelle finanzieren. Ich spüre aber, dass es richtig ist. Ich will diese Dinge zu einem guten Anfang bringen. Ich will nicht mehr über all dies nachdenken und ich will endlich ganz normal meinen Alltag leben. Ich wende immer noch viele Gedanken für dieses Thema auf.

Ich spüre wie schön es ist, wenn ich ganz ankomme und noch viel schöner wäre, wenn ich auch einfach alles machen könnte, aber das Leben ist noch mit vielen Einschränkungen versehen. Es ist einfach schön, dass ich schon mal kein Fragezeichen mehr ausstrahle.

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Schwellungen etc

In den letzten Tagen habe ich bemerkt, dass die Schwellungen im Gesicht stark rückläufig sind und auch, dass die Narben weniger auffallen. Insbesondere die am Haaransatz war dann etwas störend. Einzig das Problem mit der Narbe am Hals ist ein Dämpfer, ich hoffe einfach es lässt sich verhältnismäßig leicht beheben.

In den nächsten Wochen entscheide ich über meinen Koreaaufenthalt, bis dahin soll eine Entscheidung über meine Tätigkeit beim Kunden gefällt werden. Ich hoffe natürlich, dass noch Termine Verfügbar sind.

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Der Blick in den Spiegel

Ich hatte mir vor der FFS viele Gedanken gemacht. Eine sagte mir mal, manchmal würde sie im Spiegel ihr altes Gesicht sehen. Ich hatte fast Angst davor, allerdings war ich mir auch sehr bewusst was ich nicht mehr haben will. Ich sehe im Spiegel nun Maya und sonst nichts mehr. Klar ein paar Narben, aber die heilen gut. Abgesehen von einem kleinen Problem am Hals sieht es auch gut aus. Wegen diesem Problem hatte ich diese Woche aber etwas Panik. Noch eine (Nach)OP steht im Raum. Dazu kam dann noch das Dr. Kim in Korea gerne 2 Monate Abstand zur SRS haben will, was auch nicht so einfach ist und zudem 3 mal Langstrecke fliegen nach der SRS nach sich ziehen würde. Ich freunde mich im Moment damit an, dass ich also noch mal ein paar 1000 Euro drauf legen muss und noch ein paar Tage mehr ausfalle. Dafür bringe ich vielleicht die Stimm (Nach)OP schon vor der SRS hinter mich. 10 Tage Korea und dann noch etwa 3 Wochen Stimmeruhe, soweit es eben geht.

Es ist ein heftiges Programm, aber ich halte es einfach nicht länger aus, will nicht noch länger warten. Ich spüre den Druck, an den Fronten, aber ich hoffe das Beste, vor allem das mein Leben abseits dieser Transthemen nicht allzu großen Schaden dadurch nimmt. Irgendwann kann ich sicher an einem Strand liegen und erinnere mich vielleicht noch nur noch düster an all diese Probleme. Insgeheim hoffe ich natürlich, dass ich 2017 schon an diesem Strand liegen kann.

Ich fühle mich allerdings gerade schon wie an einem Strand, einem tropischen, nur trage ich ein Kostüm und jede Bewegung führt dazu, dass ich merke wie feucht die Luft ist und wie leicht ich ins Schwitzen gerate. Irgendwie kein Wetter für mich, aber ich freue mich trotzdem schon auf das „erste Mal“ Sauna.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

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Der Alltag ist zurück

Ich merke schon, dass es eben nicht ohne ist auf einem Projekt mal eben vier Wochen auszufallen. Der Einstieg ist steinig. Ich bemerke meine Lücken, Schwächen und was ich noch alles für meine vereinbarten Ziele in diesem Jahr tun muss, einige Ziele sind schon nicht mehr erreichbar. Es hat eben seinen Preis, diesen Weg zu gehen und es macht es nicht einfacher, wenn gerade Meilensteine erreicht wurden, aber dann der Alltag zeigt, was ich eben in dieser Zeit alles nicht tun konnte bzw. kann. Sollten die Narben mal hübscher werden dann ruft der Sport und all die schönen Aktivitäten: Tanzen und Ausgehen in Berlin. Das Leben muss noch ein paar Monate warten, naja ein Jährchen… schon verrückt.

Ich mache das Beste aus dem was im Jetzt möglich ist. :-) Freitag ist wieder „Treffen“ und ich freue mich schon heute darauf.

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Der Tag danach oder der erste Tag

Ich muss zugeben ich bin schon ruhiger in ein Wochenende gestartet. Am letzten Wochenende kamen doch immer wieder Gedanken hoch, wie es wohl sein wird. Zunächst war ich einige Zeit Krank und zum anderen gibt es ja nun die eine oder andere Veränderung. Bei der einen Sache ist es einfach, nach dem Motto Tarnen-Täuschen-Zuschlagen, habe ich mir einfach meine alten Blusen (exakt diese) eine Nummer größer gekauft, es sieht zwar an der Taille etwas weit aus, dafür fällt nicht auf, dass ein Stockwerk höher angebaut wurde – durchaus noch ausbaufähig. ;)

Die andere Sache, die mir mehr „zu schaffen“ machte, war das Thema Gesicht. Zu meiner Erleichterung reichen vier Wochen für die meisten kurzen Kundenbekanntschaften, um einige Veränderungen  durchzubekommen unter der Kategorie „Die-war-wohl-beim-Friseur“. Ich bin eben eine Frau, die können laufend anders aussehen – für das Männerhirn einfach zu viel. Wichtig war an der Stelle glaube ich nicht das ganze Styling auf einmal zu verändern, da sonst etwas zum „festmachen“ fehlt.

Etwas komplizierte wurde es im Gespräch mit einer Frau dort, mit der ich schon mehr zu tun hatte, allerdings zog da eher ein Lächeln auf, als sie etwas merke. Ufff, das waren die ersten Minuten, das Mittagessen mit den Kollegen war dann noch eine weitere Herausforderung. Ich beschreibe das Verhalten am besten so: Abstand haltend. Es passiert eben nicht alle Tage, dass jemand einige Wochen krank ist und völlig anders zurückkommt.

Bei einem Gespräch mit einem Kollegen – ich saß ihm gegenüber- blieben mit einem Mal seine Augen an meiner Stirn haften. Er starrte regelrecht auf meine Narbe, die leider am Haaransatz zu erkennen ist,  damit muss ich wohl noch eine Weile leben. Ich hoffe die Narbe wird bald weniger auffällig.

Zum Gesundheitszustand gerade vielleicht noch ein Update: Gegen Abend stellen sich im Moment regelmäßig Schmerzen ein, abgesehen davon das es rund um die Augen bei Berührung unangenehm ist, ist es extrem unangenehm, wenn etwas an der Stelle zieht oder drückt wo die kleinen Endotinse sitzen. Gegen Abend habe ich also öfter mal ein Gefühl, dass ich am besten mit Kopfschmerzen vergleichen kann. Es ist aber alles erträglich. Ich hoffe es wird kein Dauerzustand.

Ich wünsche einen guten Start in die Woche.

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Schwer zerdeppert

Ich bin wieder zurück von meinem Ausflug zu Dr. Bart van de Ven und sehe aus wie ein kleiner Hamster der kräftig auf die Fre… bekommen hat – wer bitte schlägt denn Hamster :-( . Das Gesicht strahlt in den buntesten Farben und ist angeschwollen. Am Tag der OP war ich ziemlich ausgeknockt von der Narkose, was ich normalerweise nicht so kenne. Danach ging es jeden Tag besser, nur der erste Post-Op Tag war ziemlich anstrengend. Der Kiefer tut noch heute etwas weh und es dauert noch ein paar Tage bis die Fäden rauskommen. Alles in allem kein Zuckerschlecken. Ich kann noch nicht sagen, wie mir das Ergebnis gefällt, es verändert sich jeden Tag und die vielen Schwellungen machen es echt schwer einzuschätzen, wie es aussieht. Fest steht: Das Kinn ist viel schmaler und der Kiefer wesentlich weniger markant sobald die Schwellungen weg sind. Ich denke auch der Liplift hat sich gelohnt, die Stirn ist flach und schon relativ gut abgeheilt, von den Narben abgesehen, die nun anstelle der alten Geheimratsecken dort sind. Alles in allem schon ein gutes Ergebnis, aber ich warte natürlich etwas ungeduldig darauf, dass alles abheilt und ich weiß wie ich aussehen werde in Zukunft. Ich zweifle im Moment, dass es eine „kleine“ Veränderung ist. Wird wohl spannend bei Freunden, Arbeitskollegen und so lange der neue Pass noch nicht da ist.

Die Hitze kann ich insofern nicht genießen, da Sonne tabu ist, ich hoffe also auf angenehme 25 Grad und Wind.

Eine schöne Woche und Sonnencreme nicht vergessen. ;-)

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Wenn der A… llerwerteste auf Grundeis geht… ;-)

Dann steht am nächten Tag wohl eine FFS oder andere große OP an. Viele Gedanken, ob alles gut, im Sinne von: wie gewünscht bzw. erhofft wird, gehen mir durch den Kopf. Ich will es nur noch hinter mich bringen, nicht mehr darüber nachdenken, erst mal Fakten schaffen, dann ist noch Zeit für Gedanken. Ich glaube aber ich werde mich viel eher freuen und erleichtert sein. Es wird schon gut werden und wenn nicht, wird die Liste der OPs eben nicht kürzer, aber eben auch nicht länger – so gesehen.

Was ich ganz klar sagen will: Dieser letzte Tag vor der OP kostet sehr viel Energie. Die Ergebnisse werde ich schließlich nur schlecht im Alltag verbergen können (positive wie negative). Es wird für viele ganz anders sein. Ich bin sehr froh, dass ich hier nicht alleine im Hotelzimmer hocke. Gleich noch etwas House of Cards, dann hoffentlich schlafen. Es wird morgen in jeder erdenklichen Form anstrengend.

Auf bald ;-)

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